Über mich

Ich schreibe im gemächlichen Fluß. Nicht, weil ich dann per se die besseren Antworten hätte, sondern weil Fragen in Bewegung ihre beste Form bekommen.

Was mich interessiert, ist selten das Laute. Es sind die Übergänge: der Moment, bevor Musik beginnt, der Gedanke, der noch nicht weiß, dass er ein Gedanke ist, das Staunen, das sich nicht aufdrängt, sondern bleibt. Kunst, Klang und Texte sind für mich keine Themen, sondern Werkzeuge, um aufmerksam zu sein in einer Welt, die sich beeilt.

Ich lese viel, höre genau hin und glaube, dass Sinn nicht gefunden, sondern bemerkt wird. Manchmal in einem Satz. Manchmal im Weglassen. Oft zu spät.

Diese Seite ist kein Projekt und kein Archiv. Sie ist ein Ort für kurze Texte und Bilder, die sich nicht sicher sind, ob sie fertig sind. Geschrieben und gemacht von einem, der versucht, der Gegenwart einen Moment länger zuzuhören.